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Samstag, 16. November 2013

Krippenfiguren für das EG Lippstadt

Ein wahrlich abwechslungsreicher Figurenkurs im Evangelischen Gymnasium Lippstadt (über zwanzig Eltern oder Kollegen und nicht zu vergessen auch zwei Schülerinnen arbeiteten in Wechselschichten an 14 Figuren)  beschert der Schulgemeinde jetzt eine Weihnachtskrippe mit Maria, Josef, dem Verkündigungsengel, drei Weisen aus dem Morgenland, fünf Hirtenmänner, eine Hirtenfrau, ein Hirtenjunge und diverse Tiere. Fast hätten wir es vergessen: das Jesuskind ist natürlich auch dabei.
Außerdem ist noch ein erwachsener Jesus entstanden (ich bin gespannt, ob er auch in der Krippe steht ;-).

Sonntag, 13. Oktober 2013

Eglifiguren-Werkkurs in Unna


Am vergangenen Wochenende wurde wieder fleißig gewerkelt, genäht, geklebt, modelliert und gewickelt ... 14 Kursteilnehmerinnen freuen sich jetzt über ihre neuen Figuren. Sie werden zukünftig eingesetzt in Schulen, Kindergärten und in der Kinderkirche. Einige erfreuen zuhause die Familien und werden in der nahenden Weihnachtszeit sicherlich die ein oder andere Krippe füllen. 
Danke an S. Schilling für die Fotos!

Sonntag, 13. Mai 2012

Figuren-Werkkurs in Fulda-Bronnzell

Bei schwülem Wetter begannen wir am Freitag den Kurs im kleinen Pfarrheim in Bronnzell, bei kühlem Wetter beendeten wir den Kurs erfolgreich mit dreißig neuen Figuren für die Arbeit in Schulen und Gemeinden. Fast die Hälfte der KursteilnehmerInnen waren diesmal Gemeindereferentinnen und flogen teilweise aus dem ganzen Bistum Fulda ein.
Danke für diesen netten, entspannten Kurs - ich komme gern wieder.

Montag, 20. Juni 2011

Lehrerfortbildung in Soest

Pfingsten und der Heilige Geist waren das Thema einer Lehrerfortbildung, die kürzlich von mir geleitet und von 23 LehrerInnen besucht wurde. Nachdem zuerst Grundkenntnisse zu den Figuren vermittelt wurden, versuchten die TeilnehmerInnen, einige Emotionen oder Tätigkeiten mit den Figuren darzustellen. Später wurden die Gaben des Heiligen Geistes anhand von Texten aus dem Matthäus-Evangelium von den TeilnehmerInnen dargestellt.


 
Abschließend konnte sich jeder Teilnehmer selbst mit seinen Charismen/Begabungen als Figur in die Mitte stellen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Vorbereitungen für die Weihnachtsausstellung beginnen

Da allen Beteiligten die Frühjahrs-Ausstellung soviel Freude bereitet hat, denken wir schon seit Mai an eine Fortsetzung. Jetzt, wo die Tage langsam kürzer werden, kommt die richtige Stimmung auf, um unsere Weihnachtsausstellung zu planen. Heute hatte ich einen "Fototermin" für den Entwurf unseres Plakates. Helmut hat dazu die Kulisse vom Berg Golgotha (Kreuzigungsszene in der Passionsgeschichte) wieder aus dem Keller von Claudia geholt. Da die Kreuze nur eingesteckt werden, konnten wir heute die Löcher einfach mit "Büschen" füllen und so entstand ruck-zuck die Verkündigungszene bei den Hirten.
Toll, wenn Menschen so kreativ sind und noch besser, wenn man auf Bewährtes zurückgreifen kann.
Der Ablauf der Ausstellung ist auch schon geklärt und die Szenen unter den Beteiligten aufgeteilt. Die Ausstellung wird zwar kleiner, aber mindestens ebenso fein.
Nach dem Treffen am Montag werden die Plakate in den Druck gehen und dann schnellstmöglich verteilt. Wir freuen uns schon wieder auf die Besucher und viele strahlende Gesichter.

Montag, 22. März 2010

1. Egli-Figuren-Ausstellung in Rüthen

Gestern wurde unsere erste Ausstellung zur Passions- und Ostergeschichte nach Lukas offiziell eröffnet. Es war ein netter Nachmittag mit lieben Gästen. Viele waren gekommen, weil sie davon gehört hatten, aber nichts recht damit anzufangen wussten und neugierig waren. Immer wieder bekamen wir dann zu hören: "Man ist das toll hier. Das müssten viel mehr Leute sehen."
Heute fanden dann die ersten Führungen für Schulklassen und Kommuniongruppen statt.

Sonntag, 22. November 2009

Im Religionsunterricht

Wenn Kinder der 2. Klasse eine Figur so stellen können, bin ich restlos begeistert und jeder kann sich vorstellen, wie intensiv die Kinder dabei waren.

(Josef wurde gerade von seinen Brüdern in die Zisterne geworfen und die Kinder sollten überlegen, was die einzelnen Brüder jetzt denken [Denkblase schreiben], wie sie stehen bzw. was sie machen und wo sie im Bild stehen sollen. Wie erhofft, waren die Brüder [Meinung der Kinder] durchaus unterschiedlicher Ansicht.)

Freitag, 13. November 2009

Lehrerfortbildung in Lage



Im evang. Bildungshaus Stapellage fand am 12. November 2009 eine zweistündige Einführung in die Arbeit mit den Biblischen Erzählfiguren statt. Zunächst wurde die Herkunft, Herstellung und Handhabung der Figuren von mir erklärt und letzteres auch gemeinsam ausprobiert. Anschließend beschäftigten wir uns exemplarisch mit der Perikope vom Barmherzigen Vater/Verlorenen Sohn. Die einzelnen Szenen wurden vom Kollegium der August-Hermann-Francke-Schule in Lemgo gestellt. Zwischendurch gab es auch immer wieder Fragen, die diese spezifische Form der Bibelarbeit betrafen. Obwohl nicht alle LehrerInnen Religion unterrichten, waren alle interessiert bei der Sache und auch ich konnte an diesem Nachmittag einiges lernen. Herzlichen Dank!

Montag, 12. Oktober 2009

Fortbildung mit Doris Egli


Verkracht – versöhnt
Bei Jakobs hängt der Segen schief
Gestaltungsseminar für Biblische Erzählfiguren nach und mit Doris Egli 9.-11. Oktober 2009 Meinerzhagen
Endlich war das lange angekündigte Wochenende gekommen und im evangelischen Tagungshaus Nordhelle in
Meinerzhagen versammelten sich 13 an der Josef-Geschichte oder der Arbeit mit Egli-Figuren Interessierte sowie die Referentin Iris Donges und das Ehepaar Egli. Schon bei unserer Ankunft wurden die Erwartungen mit einem grandiosen Bodenbild übertroffen. Das Interesse an dem was noch kommen sollte, war mehr als geweckt. Nach der Begrüßung und einer Vorstellrunde stiegen wir inhaltlich nicht nur tiefer in die Verwicklungen der Josefsgeschichte ein, uns wurden auch die Parallelen zwischen der Jakobs- und der Josefsgeschichte deutlich. So wiederholen sich die Tiefen und Höhen, die Träume und Segnungen innerhalb der Familiengeschichte von Generation zu Generation.
Nach einer ersten Stellübung setzten wir uns mit Hilfe der Figuren zuerst mit dem Thema „Streit (Verkracht)“ auseinander. Was waren die Knackpunkte innerhalb dieser Geschichten? Wie können wir sie mit den Figuren darstellen?
Am Samstag erhielten wir durch Sabine Konevic und Gisela Roth einen Einblick in die Konzeption einer Unterrichtsreihe zur Josefsgeschichte und deren Umsetzung mit Egli-Figuren. Ebenfalls am Samstag war Gelegenheit für kreatives Tun: angefertigt wurden Kornsäcke, Bastsandalen und Kleider für Hebräer und Ägypter, Schmuck uvm. Doris Egli ließ uns an ihrem großen Wissen über die Kultur und die Traditionen anderer Völker teilhaben und konnte die Arbeit mit den Figuren hilfreich unterstützen.
Aufgelockert wurde das ganze Seminar zwischendurch immer wieder mit Lieder und Tänzen.
Am Ende des Seminars stand die „Versöhnung“ an. Die einzelnen Schritte aufeinander zu, die in der Jakobs- und Josefsgeschichte stattfinden, wurden hierbei näher beleuchtet und mit einem Wort aus dem Römerbrief abgerundet.
Dass Brotbrechen nicht nur Gemeinschaft, sondern auch Versöhnung stiftet, erfuhren wir am Ende durch das gemeinsame Tun und das Hören der Geschichte „Der Bäcker in der Jakobstraße“.













Am Ende dieses Seminars steht der Dank für ein harmonisches, inspirierendes und kraftspendendes Wochenende an alle TeilnehmerInnen und ReferentInnen.

Montag, 5. Oktober 2009

Komm mit, wir suchen einen Schatz


















In der vergangenen Woche wurden die Religionsstunden der zweiten und dritten Klasse mit Egli-Figuren gestaltet. Wenn die Figuren in der Schule noch nicht bekannt sind, ist es sinnvoll, sie vorher vorzustellen. Dazu bediene ich mich der Methode "Schatzkiste". Eine von mir selbstgemachte "Weinflaschenbox" (ja, da passen die Figuren tatsächlich perfekt hinein, auch die Erwachsenen) wird verschlossen auf einem Tuch in der Mitte eines Sitzkreises präsentiert. Durch die besondere Verpackung wird der Wert der Figuren schon im Vorfeld gehoben. Ich lasse die Kinder vermuten, was in der Schatzkiste sein könnte. In der zweiten Klasse haben wir dann ein bereits bekanntes Lied gesungen: "Komm mit, komm mit, wir suchen einen Schatz" (aus dem Buch "Alles jubelt, alles singt", Das große Bilder-Liederbuch für Kinder, Hänssler-Verlag, ISBN 3- 7751-3536-7). Durch das Lied werden die Kinder auf Gottes Wort bzw. biblische Geschichten hingeführt. Anschließend kündige ich einen ganz besonderen Schatz an und bitte die Kinder Mund und Augen zu schließen. Nur das Kind, das ich antippe, darf die Schatzkiste öffnen und sich den Schatz ansehen. Anschließend werden die Augen wieder geschlossen. Unsere zweite Klasse ist sehr lebendig, aber es klappte auch bei 24 Kindern problemlos. Als nächstes frage ich die Kinder, was sie denn gesehen haben. Die meisten Kinder antworten, dass ein Puppe darin war, einige haben auch bemerkt, dass diese keine Gesicht hat. Jetzt hole ich die Figur aus der Schachtel und lege die Box an die Seite. Die Figur halte ich jetzt vor mir, so dass alle Kinder sie sehen können. Hier haben Fragen nach der Gesichtslosigkeit ihren Raum. Sie lässt einen Interpretationsspielraum, der es ermöglicht, sich die darzustellende Person selbst vorzustellen. Die Kinder können bezüglich der Mimik und des Aussehens ihrer Phantasie freien Lauf lassen. An dieser Stelle sollte auch ein Hinweis auf die Sprache ohne Worte, die Sprache des Körpers stehen. Dazu gebe ich der Figur zuerst eine freudige, fröhliche Haltung und anschließend eine traurige. Die Kinder verstehen dies sehr schnell. Anschließend kann auch die besondere Kleidung erklärt werden. In der zweiten Klasse wurde von mir anschließend die Geschichte von David und Goliath frei erzählt und die Kinder waren sehr aufmerksame Zuhörer!

Für weitere Informationen zur Einführung der Figuren und zum Umgang mit den Figuren im Unterricht kann ich das Buch "Geschichten werden lebendig" von Gini Neumann (Vorsitzende im egli-figuren-arbeitskreis) empfehlen.