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Sonntag, 28. Februar 2016

Eglifiguren in Halle/Saale


Es ist immer wieder besonders schön, wenn sich ein ganzes Team gemeinsam auf den Weg macht. So geschehen am vergangenen Wochenende in Halle/Saale. Das gesamte Team einer Kita verbrachte nach einer vollen Arbeitswoche zwei zusätzliche Tage in ihrer Einrichtung, um Egli-Figuren herzustellen, mit denen sie jetzt ihre religionspädagogische Arbeit bereichern. So Manche ist dabei sicherlich an ihre Grenzen gestoßen, aber ich möchte hier noch einmal DANKE sagen: für die freundliche Aufnahme, die gute Bewirtung (insbesondere der englische Orangen-Pudding!) und die gute Stimmung.
Für die Arbeit mit den Figuren wünsche ich dem ganzen Team Mut, die Figuren zu bewegen, gute Ideen und vor allem Gottes Segen!

Samstag, 28. März 2015

Eglifiguren im St. Antonius-Kindergarten Finnentrop-Rönkhausen

Eltern und Erzieherinnen des St. Antonius-Kindergartens in Finnentrop-Rönkhausen trafen sich jetzt an zwei Samstagen um Egli-figuren für ihre Kinder anzufertigen. Immer wieder wurde in Gesprächen deutlich, wie sehr sich alle auf den Einsatz dieser besonderen Figuren freuen. Jetzt warten zehn große Figuren, drei Babys und sieben Kindergartenkinder (Höcklis) auf ihren Einsatz in der Tageseinrichtung. Ein erstes Bild - der Einzug in Jerusalem - wurde bereits am Ende des zweiten Tages miteinander aufgestellt.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Eglifiguren-Werkkurs in Unna


Am vergangenen Wochenende wurde wieder fleißig gewerkelt, genäht, geklebt, modelliert und gewickelt ... 14 Kursteilnehmerinnen freuen sich jetzt über ihre neuen Figuren. Sie werden zukünftig eingesetzt in Schulen, Kindergärten und in der Kinderkirche. Einige erfreuen zuhause die Familien und werden in der nahenden Weihnachtszeit sicherlich die ein oder andere Krippe füllen. 
Danke an S. Schilling für die Fotos!

Montag, 4. Februar 2013

Fortbildung eines Erzieherinnenteams in Herzebrock-Clarholz

Menschen werden heil! Um Heilungsgeschichten ging es in der Fortbildung eines ganzen Teams der Kindertageseinrichtung St. Christina in Herzebrock-Clarholz. Als Einstieg wurde der Evangeliumstext des vergangenen Sonntags (3. So im Jahreskreis C) gewählt. Es erzählt vom Beginn des öffentlichen Wirkens und hier wird deutlich, welchen Auftrag Jesus hat: den Menschen die frohe Botschaft zu verkünden und ihnen das Heil (Heilung) zu bringen. Direkt anschließend folgt die erste "Heilungsgeschichte", in der einem Mann ein Dämon ausgetrieben wird. Wir stellten uns die Frage, welche
Dämonen unser Leben beherrschen.
Nach einer Einführung über die Handhabung der Figuren und dem Ausprobieren verschiedener Posen, Tätigkeiten und der Darstellung von Gefühlen ging es nach dem Mittagessen an die Darstellung von verschiedenen Heilungsgeschichten. Diese Umsetzungen wurden anschließend in der großen Runde vorgestellt. Dabei wurden auch Beobachtungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge geäußert.
Da das Team schon im November gemeinsam Figuren angefertigt hat, steht ihnen für die zukünftige Bibelarbeit schon ein Schatz an Figuren zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Verkündigung der frohen Botschaft mit Hilfe der Eglifiguren.

Montag, 15. Oktober 2012

Eglifiguren im hohen Norden

Mein letzter Figuren-Kurs führte mich in den hohen Norden nach Weener, das in der Nähe von Papenburg liegt, wo die tollsten Traumschiffe gebaut werden, also kreative Leute wohnen. Da es aber hier oben keine Kursleiter gibt, wurde ich angefragt, ob ich denn kommen würde. Nach einer sehr stürmischen Fahrt kam ich also bei bestem Kurswetter (Nieselregen und 8 Grad) in Weener an und wir machten uns mit elf Kursteilnehmerinnen an die Arbeit.
Die Frage einer Teilnehmerin, was an den Figuren soooo lange dauern würde, beantwortete sich im Laufe des Kurses von selbst. Am Ende waren alle glücklich mit ihren großen und kleinen Figuren.
Allen wünsche ich für ihre Arbeit mit den Figuren in Kindergarten, Kinderkirche und Gebetskreisen eine gesegnete Verkündigung der frohen Botschaft. Gern komme ich wieder!

Montag, 5. Oktober 2009

Komm mit, wir suchen einen Schatz


















In der vergangenen Woche wurden die Religionsstunden der zweiten und dritten Klasse mit Egli-Figuren gestaltet. Wenn die Figuren in der Schule noch nicht bekannt sind, ist es sinnvoll, sie vorher vorzustellen. Dazu bediene ich mich der Methode "Schatzkiste". Eine von mir selbstgemachte "Weinflaschenbox" (ja, da passen die Figuren tatsächlich perfekt hinein, auch die Erwachsenen) wird verschlossen auf einem Tuch in der Mitte eines Sitzkreises präsentiert. Durch die besondere Verpackung wird der Wert der Figuren schon im Vorfeld gehoben. Ich lasse die Kinder vermuten, was in der Schatzkiste sein könnte. In der zweiten Klasse haben wir dann ein bereits bekanntes Lied gesungen: "Komm mit, komm mit, wir suchen einen Schatz" (aus dem Buch "Alles jubelt, alles singt", Das große Bilder-Liederbuch für Kinder, Hänssler-Verlag, ISBN 3- 7751-3536-7). Durch das Lied werden die Kinder auf Gottes Wort bzw. biblische Geschichten hingeführt. Anschließend kündige ich einen ganz besonderen Schatz an und bitte die Kinder Mund und Augen zu schließen. Nur das Kind, das ich antippe, darf die Schatzkiste öffnen und sich den Schatz ansehen. Anschließend werden die Augen wieder geschlossen. Unsere zweite Klasse ist sehr lebendig, aber es klappte auch bei 24 Kindern problemlos. Als nächstes frage ich die Kinder, was sie denn gesehen haben. Die meisten Kinder antworten, dass ein Puppe darin war, einige haben auch bemerkt, dass diese keine Gesicht hat. Jetzt hole ich die Figur aus der Schachtel und lege die Box an die Seite. Die Figur halte ich jetzt vor mir, so dass alle Kinder sie sehen können. Hier haben Fragen nach der Gesichtslosigkeit ihren Raum. Sie lässt einen Interpretationsspielraum, der es ermöglicht, sich die darzustellende Person selbst vorzustellen. Die Kinder können bezüglich der Mimik und des Aussehens ihrer Phantasie freien Lauf lassen. An dieser Stelle sollte auch ein Hinweis auf die Sprache ohne Worte, die Sprache des Körpers stehen. Dazu gebe ich der Figur zuerst eine freudige, fröhliche Haltung und anschließend eine traurige. Die Kinder verstehen dies sehr schnell. Anschließend kann auch die besondere Kleidung erklärt werden. In der zweiten Klasse wurde von mir anschließend die Geschichte von David und Goliath frei erzählt und die Kinder waren sehr aufmerksame Zuhörer!

Für weitere Informationen zur Einführung der Figuren und zum Umgang mit den Figuren im Unterricht kann ich das Buch "Geschichten werden lebendig" von Gini Neumann (Vorsitzende im egli-figuren-arbeitskreis) empfehlen.